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curricula

2.2  Sekundarstufe II

 

Unterrichtsvorhaben für die Stufe EF

EF, UV 1,Thema: Opfer der Klischees? – Stereotypen der  Musik in der Wahrnehmungssteuerung am Beispiel „Wellness durch Musik“,

 

Inhaltsfelder: Verwendungen von Musik

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Zusammenhänge zwischen Wirkungsabsichten und musikalischen Strukturen

  • Bedingungen musikalischer Wahrnehmung im Zusammenhang musikalischer Stereotypen und Klischees

Zeitbedarf: 22 Std.

Vorhabenbezogene Konkretisierung:

Festlegung der konkretisierten Kompetenzerwartungen

Inhaltliche und methodische Absprachen

Anregungen für den individuellen Gestaltungsspielraum

Rezeption

Die Schülerinnen und Schüler

  • beschreiben und vergleichen subjektive Höreindrücke bezogen auf Wirkungen von Musik,

  • analysieren musikalische Strukturen hinsichtlich musikalischer Stereotype und Klischees unter Berücksichtigung von Wirkungsabsichten,

  • interpretieren Analyseergebnisse bezogen auf funktionsgebundene Anforderungen und Wirkungsabsichten.

 

Produktion

Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln Gestaltungsideen in einem funktionalen Kontext unter Berücksichtigung musikalischer Stereotype und Klischees,

  • erfinden einfache musikalische Strukturen im Hinblick auf Wirkungsabsichten,

  • realisieren und präsentieren klangliche Gestaltungen bezogen auf einen funktionalen Kontext.

 

Reflexion

Die Schülerinnen und Schüler

  • erläutern Zusammenhänge zwischen Wirkungsabsichten und musikalischen Strukturen in funktionsgebundener Musik,

  • erläutern Gestaltungsergebnisse hinsichtlich ihrer funktionalen Wirksamkeit,

  • beurteilen kriteriengeleitet Ergebnisse gestalterischer Prozesse bezogen auf Wirkungsabsichten.


Fachliche Inhalte

  • Informationstheoretische Grundbegriffe zu Informationsgehalt, Redundanz-Begriff, Informationsmaß

  • Musik als psycho-aktive Substanz - musikpsychologische Grundbegriffe musikalischer Wahrnehmung

  • Bewusstseinszustände musikalischer Wahrnehmung: Meditation, Entspannung, Kontemplation, Katharsis

  • Musikalische Stereotypen im Hinblick auf bestimmte Funktionen

  • Musikalische Klischees im Kontext ihrer Verwendung

  • Interkulturelle Aspekte musikalischer Wahrnehmungsformen 

Ordnungssysteme musikalischer Parameter, Formaspekte und Notationsformen

Ordnungssysteme

  • Rhythmik: ametrische, metrische Rhythmen mit Taktbindungen, Periodenbildungen

  • Melodik: diatonische, pentatonische Skalen, Dreiklangs-Melodik

  • Harmonik: einfach und erweiterte Kadenz-Harmonik mit Grundbegriffen T, Tp, S, Sp, D, Dp; Dreiklangs-Umkehrungen

  • Dynamik / Artikulation: graduelle und fließende Abstufungen/Übergänge

Formaspekte

  • Symmetrie, Perioden-Systeme, offene Formen

Notationsformen

  • Klaviernotation, Standard-Notation der Tonhöhen, Harmonik-Symbole


Fachmethodische Arbeitsformen

  • Analyse musikalischer Strukturen hinsichtlich Form- und Parame-ter-Aspekte – beispielhaft sowohl als Hör-, wie auch Notentextanalyse

  • Analyse von Harmonien in einer Komposition durch Kennzeichnungen mit Symbolen im Notentext

  • Musik-Rezension schreiben

  • Methoden der Erarbeitung wissenschaftlicher Texte

  • Referate bzgl. wahrnehmungspsychologischer Sachverhalte

  • Gestaltungsideen hinsichtlich funktionaler Kontexte entwickeln

  • Kompositionen erarbeiten und realisieren im Zusammenhang von Gestaltungsideen

  • Präsentation von Gestaltungskonzepten


Fachübergreifende Kooperationen

  • Mit dem Fach Geschichte bzgl. historischer Kontexte



Feedback / Leistungsbewertung

  • Bewertung von individuell angefertigten Notentext-Analysen

  • Bewertung einer schriftlich angefertigten Rezension zu funktionaler Musik

  • Schriftliche Erläuterung einer Gestaltungsaufgabe als Hausaufgabe

  • Präsentation von Gestaltungsergebnissen

 

Unterrichtsgegenstände

  • J.S. Bach „Wohltemperiertes Klavier Bd.1, Präludium Nr. 1 C-Dur

  • Fauré „Pavane“ – Original und Bearbeitung von Beispiele typischer kommerzieller Wellness-Musik

  • John Cage „Music of Changes“

  • Indische Raga-Musik

  • Text: Helga De la Motte-Haber “Musik als psycho-aktive Substanz“; in „Handbuch der Musikpsychologie“


Weitere Aspekte

  • Bearbeitungen von J.S. Bachs C-Dur-Präludium (s.o.)

  • Produktions-orientierte Teamarbeit zu einem Bereich der sog. Wellness-Musik

 

 

EF, UV 2 Thema: Bedeutungen von Musik 22 Std.

 

Bedeutungen von Musik

Entwicklungen von Musik

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Zusammenhänge zwischen Ausdrucksabsichten und musikalischen Strukturen

  • Ausdrucksgesten vor dem Hintergrund musikalischer Konventionen

 

 

 

 

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartungen

Inhaltliche und methodische Festlegungen

Individuelle Gestaltungsspielräume

Rezeption

Die Schülerinnen und Schüler

  • beschreiben und vergleichen subjektive Höreindrücke bezogen auf Ausdruck und Bedeutung von Musik,

  • analysieren musikalische Strukturen im Hinblick auf Ausdrucksabsichten und Ausdrucksgesten

  • interpretieren Analyseergebnisse

 

Produktion

Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln Gestaltungsideen bezogen auf Ausdrucksabsichten und Ausdrucksgesten,

  • erfinden einfache musikalische Strukturen

  • realisieren vokale und instrumentale Kompositionen und Improvisationen

  • realisieren und präsentieren eigene klangliche Gestaltungen



Reflexion

Die Schülerinnen und Schüler

  • erläutern Zusammenhänge zwischen Ausdrucksabsichten und musikalischen Strukturen,

  • beurteilen kriteriengeleitet Gestaltungsergebnisse

  • beurteilen kriteriengeleitet Deutungen von Zusammenhängen zwischen Ausdrucksabsichten und musikalischen Strukturen

 

Fachliche Inhalte

  • Parameter der Ausdrucksmöglichkeiten des Instrumentes Stimme

  • Improvisationsformen von Stimmengestaltung mit und ohne Sprache

  • Formen der Soloimprovisation über ein musikalisches Thema

  • Improvisationsmodelle aus dem Bereich der Neuen Musik

 

 

Ordnungssysteme musikalischer Parameter, Formaspekte und Notationsformen

Ordnungssysteme

  • Rhythmik (ametrisch, metrisch)

  • Melodik (diatonisch, pentatonisch, Motiv)

  • Harmonik (Kadenzen, TSD, Umkehrungen)

  • Dynamik / Artikulation: staccato, legato, ritardando, accelerando





Formaspekte

  • Form-Prinzipien: Wiederholung, Abwandlung, Kontrast

Notationsformen

  • Standard-Notation, grafische Notation

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Hör-Analyse musikalischer Strukturen hinsichtlich Form-Aspekte und Motiv-Verarbeitungen

  • Sachkundiger Kommentar

  • Methoden der Erarbeitung wissenschaftlicher Texte

  • Improvisationskonzepte aus der Neuen Musik

  • Fächerübergreifende Kooperationen mit dem Fach Deutsch (Sprachexperiment)

 

Feedback / Leistungsbewertung

  • Bewertung individuell angefertiger Hör-Analysen

  • Bewertung eines schriftlich angefertigen Kommentars

  • Präsentation von solistischen Improvisation

 

Unterrichtsgegenstände

 

  • Jazz-Solo Improvisationen als Hörbeispiele und als Transkriptionen von Jazz SolistInnen, z.B. Charlie Parker, „Now’s the Time“, „Yardbird-Suite“ / Miles Davis, „Milestones“, „So What“ (Bsp. für modale Impr.)

  • (Improvisatorische) Realisationen von Werken mit grafischer Notation, z.B. Kompositionen von John Cage und Stockhausen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

EF, UV 3 Thema: Opfer der Klischees? – Musik in funktionalen Zusammenhängen 22 Std.

 

Verwendungen von Musik

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Zusammenhänge zwischen Wirkungsabsichten und musikalischen Strukturen

  • Bedingungen musikalischer Wahrnehmung im Zusammenhang musikalischer Stereotype und Klischees

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartungen

Inhaltliche und methodische Festlegungen

Individuelle Gestaltungsspielräume

Rezeption

Die Schülerinnen und Schüler

  • beschreiben und vergleichen subjektive Höreindrücke bezogen auf Wirkungen von Musik,

  • analysieren musikalische Strukturen hinsichtlich musikalischer Stereotype und Klischees unter Berücksichtigung von Wirkungsabsichten,

  • interpretieren Analyseergebnisse bezogen auf funktionsgebundene Anforderungen und Wirkungsabsichten.

 

Produktion

Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickelnGestaltungsideen in einem funktionalen Kontext unter Berücksichtigung musikalischer Stereotype und Klischees,

  • erfinden einfache musikalische Strukturen im Hinblick auf Wirkungsabsichten,

  • realisieren und präsentieren klangliche Gestaltungen bezogen auf einen funktionalen Kontext.

 

 

 

 

 

 

 

Reflexion

Die Schülerinnen und Schüler

  • erläutern Zusammenhänge zwischen Wirkungsabsichten und musikalischen Strukturen in funktionsgebundener Musik,

  • erläutern Gestaltungsergebnisse hinsichtlich ihrer funktionalen Wirksamkeit,

  • beurteilen kriteriengeleitet Ergebnisse gestalterischer Prozesse bezogen auf Wirkungsabsichten.



 

Fachliche Inhalte

  • Musikalische Stereotypen & Klischees

  • Original & Bearbeitung: Klischeebildung bei Klassik-Pop
    Bearbeitungen

  • Manipulation durch Musik in der Werbung

  • Funktionen & Techniken der Filmmusik

  • Verwendung „klassischer Musik“ im Film

 

Ordnungssysteme musikalischer Parameter, Formaspekte und Notationsformen

Ordnungssysteme

  • Rhythmik und Periodenbildungen

  • Melodieführung

  • Harmonik: einfach und erweiterte Kadenz-Harmonik mit Funktionsbezeichnungen

  • Dynamik / Artikulation: graduelle und fließende Abstufungen/Übergänge

 

Formaspekte

  • Symmetrie, Perioden-Systeme, offene Formen

 

Notationsformen

  • Klaviernotation, Standard-Notation der Tonhöhen, Harmonik-Symbole

 

 

 

 

 

 

Fachmethodische Arbeitsformen

  • Analyse musikalischer Strukturen hinsichtlich Form- und Parameter-Aspekte – beispielhaft sowohl als Hör-, wie auch Notentextanalyse

  • Analyse von Harmonien in einer Komposition durch Kennzeichnungen mit Symbolen im Notentext

  • Musik-Rezension schreiben

  • Methoden der Erarbeitung wissenschaftlicher Texte

  • Vertonung einer Filmszene

  • Präsentation von Gestaltungskonzepten

 

 

Feedback / Leistungsbewertung

  • Bewertung von individuell angefertigten Notentext-Analysen

  • Bewertung einer schriftlich angefertigten Rezension zu funktionaler Musik

  • Schriftliche Erläuterung einer Gestaltungsaufgabe als Hausaufgabe

  • Präsentation von Gestaltungsergebnissen

 

Unterrichtsgegenstände

 

Original & Bearbeitung

  • W. A. Mozart: „Eine kleine Nachtmusik“ KV 525 (1. Satz) und/oder Sinfonie g-Moll KV 550 (1. Satz) | Vergleich mit populären Bearbeitungen

 

Musik in der Werbung

  • Verwendung „klassischer Musik“ in der Werbung

 

Musik & Film

  • Vorspann zu „2001: Odyssee im Weltraum“

  • Filmszene aus „Good Morning Vietnam“ ( Kontrapunktierung)

  • Disney-Film „Fantasia“ zu Dukas‘: „Der Zauberlehrling“

  • Chopin, Ballade g-Moll op. 23 („klassische Musik“ im Film)

  • Ausschnitt aus dem Film „Der Pianist“

  • Musikwissenschaftliche Texte zum Entstehungszusammenhang der Ballade g-Moll von F. Chopin

 

 

Weitere mögliche Aspekte

  • Bearbeitungen von J.S. Bachs C-Dur-Präludium (s.o.)

  • Schwerpunkte auf einzelne Komponisten und ihre Zeit
    (z. B. F. Chopin)

  • Bewertung des Einsatzes von Musik in funktionalen Zusammenhängen im Hinblick auf die Authentizität

 

 

 

 

EF, UV 4 Thema: Verstehenszugänge zur Musik 22 Std.

 

Bedeutungen von Musik

Entwicklungen von Musik

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Bedingungsfelder musikalischer Rezeption

 

  • Zusammenhänge zwischen Ausdrucksabsichten und musikalischen Strukturen

 

 

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartungen

Inhaltliche und methodische Festlegungen

Individuelle Gestaltungsspielräume

Rezeption

Die Schülerinnen und Schüler

  • beschreiben und vergleichen subjektive Höreindrücke bezogen auf Ausdruck und Bedeutung von Musik,

  • formulieren Deutungsansätze und Hypothesen bezogen auf Ausdrucksabsichten und Ausdrucksgesten von Musik,

  • analysieren musikalische Strukturen im Hinblick auf Ausdruck-absichten und Ausdrucksgesten

  • analysieren musikalische Strukturen bezogen auf historisch-gesellschaftliche Bedingungen,

  • benennen Stil- und Gattungsmerkmale von Musik unter Anwendung der Fachsprache,

 

 

Produktion

Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln Gestaltungsideen bezogen auf Ausdrucksabsichten und Ausdrucksgesten,

  • entwerfen und realisieren eigene klangliche Gestaltungen aus einer historischen Perspektive,

 



Reflexion

Die Schülerinnen und Schüler

  • erläutern Zusammenhänge zwischen Ausdrucksabsichten und musikalischen Strukturen,

  • beurteilen kriteriengeleitet Gestaltungsergebnisse hinsichtlich der Umsetzung von Ausdrucksabsichten,

  • ordnen Informationen über Musik in einen historisch-gesellschaftlichen Kontext ein,

  • erläutern Zusammenhänge zwischen musikalischen Entwicklungen und deren historisch-gesellschaftlichen Bedingungen,

 

Fachliche Inhalte

  • Artikulation von Ausdrucksabsichten mit Hilfe musikalischer Zeichen und Strukturen

  • Affektgehalt und musikalische Rhetorik als musikalisch-strukturelle Wahrnehmungssteuerung

  • subjektive und Intersubjektive Anteile musikalischer Wahrnehmung von Musik

  • Historische, kulturelle und biografische Kontexte als Verstehenszugänge zu Musik

  • Tonalität und Atonalität als Ausdrucksmittel

  • Kritische Betrachtung von Versuchen der Kategorisierung musikalischer Rezeption



 

 

Ordnungssysteme musikalischer Parameter, Formaspekte und Notationsformen

Ordnungssysteme

  • rhythmische und melodische Muster / Ostinato

  • Rhythmik: ametrische Rhythmen, metrische Rhythmen mit Taktbindungen, Taktarten

  • Melodik: Intervallstrukturen

  • Harmonik: Kadenz-Harmonik / Vorhalte

  • Dynamik: Abstufungen und dynamische Entwicklungen

  • Klangfarbe / Klangdichte



Formaspekte

  • Wiederholung, Veränderung, Kontrast

  • Periodenbildung / Auflösung von Periodik

  • Steigerungsformen



Notationsformen

  • Partitur



Fachmethodische Arbeitsformen

  • Artikulation subjektiver Höreindrücke und deren Überprüfung anhand objektivierbarer Parameteranalyse

  • Erstellung eines Hörprofils, bezogen auf die Klangbeispiele, individuell und für die Gesamtgruppe

  • Analytische Betrachtung musikalischer Strukturen und deren Beschreibung mit Hilfe von Fachsprache

  • Sachkritische Auseinandersetzung mit fachspezifischen Texten

  • Entwicklung gestalterischer Ideen zur Umsetzung musikalischer Ausdrucksabsichten / Ausdrucksgesten

 

 

Feedback / Leistungsbewertung

  • Evaluation des Hörprofils

  • Umsetzung und Präsentation von Gestaltungsergebnissen

 

Unterrichtsgegenstände

 

Klangbeispiele

(stark kontrastierend, aus verschiedenen Epochen)

  • Gustav Holst, “Mars, the Bringer of War“, aus: “The Planets“

  • Johann Sebastian Bach, instrumentale Einleitung des Eingangschores „Herr, unser Herrscher” aus der Johannespassion

  • Morton Feldman, “four songs to e.e. cummings”

  • Wolfgang Amadeus Mozart, 1. Satz der Klaviersonate B-Dur, KV 333

 

Weitere mögliche Aspekte

  • Hörtypologie nach Th. W. Adorno

  • Hörkategorien nach H. Rauhe

 

 

 

 

 

Qualifikationsphase (Q1) – GRUNDKURS

Unterrichtsvorhaben I:

 

Thema: Der Komponist im Übergang zum bürgerlichen Zeitalter

 

Kompetenzen:

  • benennen stil- und gattungsspezifische Merkmale von Musik im Hinblick auf den historisch-gesellschaftlichen Kontext unter Anwendung der Fachsprache,
  • entwickeln Gestaltungskonzepte unter Berücksichtigung einfacher gattungsspezifischer Merkmale im historischen Kontext,
  • erläutern Paradigmenwechsel im Umgang mit Musik bezogen auf deren gesellschaftlich-politische Bedingungen.

 

Inhaltsfelder: IF 2 (Entwicklungen von Musik)

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Paradigmenwechsel im Umgang mit Musik
  • Gattungsspezifische Merkmale im historischen Kontext

 

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben II:

 

Thema: Musik zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit

 

Kompetenzen:

  • interpretieren Analyseergebnisse vor dem Hintergrund ästhetischer Konzeptionen (und des Sprachcharakters von Musik),
  • bearbeiten musikalische Strukturen unter Berücksichtigung ästhetischer Konzeptionen,
  • beurteilen kriteriengeleitet Deutungen von Musik hinsichtlich ästhetischer Konzeptionen.

 

Inhaltsfelder:

IF 1 (Bedeutungen von Musik)

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ästhetische Konzeptionen von Musik

 

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

 

Thema: Musik als Zeugnis gesellschaftspolitischen Engagements

 

Kompetenzen:

  • interpretieren Analyseergebnisse im Hinblick auf Wahrnehmungssteuerung und außermusikalische Kontexte,
  • realisieren und präsentieren klangliche Gestaltungen bezogen auf einen funktionalen Kontext,
  • erörtern Problemstellungen zu Funktionen von Musik.

 

Inhaltsfelder:

IF 3 (Verwendungen von Musik)

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Wahrnehmungssteuerung durch Musik
  • Funktionen von Musik in außermusikalischen Kontexten

 

Zeitbedarf: 25 Std.

 

Projekt

 

Wird innerhalb der Unterrichtsvorhaben I-III integriert

  • Erstellung von Kompositionen zu einem der Unterrichtsvorhaben, möglichst mit Aufführung bei einem Schulkonzert

 

Zeitumfang: 15 Std.

Summe Qualifikationsphase (Q1) – GRUNDKURS: 90 Stunden

 

 

 

 

Konkretisierte Unterrichtsvorhaben Qualifikationsphase            Grundkurs

GK Q1 1.Q.           Thema: Der Komponist im Übergang zum bürgerlichen Zeitalter                             25 Std.

 

  Entwicklungen von Musik

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Paradigmenwechsel im Umgang mit Musik
  • Gattungsspezifische Merkmale im historisch-gesellschaftlichen Kontext

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartungen

Inhaltliche und methodische Festlegungen

Individuelle Gestaltungsspielräume

      Rezeption

Die Schülerinnen und Schüler

  • analysieren musikalische Strukturen im Hinblick auf Paradigmenwechsel,
  • benennen stil- und gattungsspezifische Merkmale von Musik im Hinblick auf den historisch-gesellschaftlichen Kontext unter Anwendung der Fachsprache,
  • interpretieren Paradigmenwechsel musikalischer Entwicklungen vor dem Hintergrund gesellschaftlich-politischer und biografischer Kenntnisse.

 

 

      Produktion

Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln Gestaltungskonzepte unter Berücksichtigung einfacher gattungsspezifischer Merkmale im historischen Kontext,
  • erfinden musikalische Strukturen im Hinblick auf einen historischen Kontext,
  • realisieren und präsentieren eigene klangliche Gestaltungen sowie vokale und instrumentale Kompositionen und Improvisationen im Hinblick auf den historischen Kontext.

 

 

      Reflexion

Die Schülerinnen und Schüler

  • ordnen Informationen über Musik und analytische Befunde in einen gesellschaftlich-politischen oder biografischen Kontext ein,
  • erläutern Paradigmenwechsel im Umgang mit Musik bezogen auf deren gesellschaftlich-politische Bedingungen,
  • erläutern Gestaltungsergebnisse bezogen auf ihren historischen Kontext,
  • beurteilen kriteriengeleitet Ergebnisse interpretatorischer und gestalterischer Prozesse im historischen Kontext.

 

Unterrichtsgegenstände

  • Feuerwerksmusik (Händel)
  • Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr.3, 1.Satz
  • Franz Schubert: Der Wanderer D 493
  • Franz Liszt: Waldesrauschen

 

Fachliche Inhalte

Gattungsspezifische Merkmale

  • Suitenform
  • Sonatenhauptsatzform in der Wiener Klassik
  • Entwicklung des Menuetts und Scherzos
  • Ausdrucksformen im Kunstlied der Romantik
  • Romantisches Charakterstück, Fantasie
  • Verfahren motivisch-thematischer Arbeit

 

Klang- und Ausdrucksideale

  • Entwicklung des Sinfonieorchesters, des Klavierbaus
  • Themendualismus und Konfliktgedanke
  • Virtuosität und Innerlichkeit
  • Zeittypische Ausdrucksgesten

 

Bürgerliches Musikleben

  • öffentliches Konzert
  • private Musizierformen
  • bürgerlicher Salon

 

Ordnungssysteme musikalischer Parameter, Formaspekte und Notationsformen

Ordnungssysteme

  • melodisch-rhythmische Musterbildung
  • Akkordbrechung, Dur und Moll

 

Formaspekte

  • Formtypen: Liedform, Sonatenhauptsatzform, Charakterstück
  • Formprinzipien: Wiederholung, Abwandlung, Kontrast
  • Formen musikalischer Syntax (Periodengliederung)
  • Motivstruktur, Themenformen

 

Notationsformen

  • traditionelle Partitur, Klaviernotation

 

fachmethodische Arbeitsformen

  • motivisch-thematische Analyse (Notentextanalyse, Höranalyse, …)
  • Hördiagramme
  • Lektüre von Sekundärtexten
  • Gestaltung von Bearbeitungen, z.B. Stimmungsumdeutung

-       durch Bearbeitung von Liedmelodien

-       durch Erstellung von Begleitsätzen

-       durch komponieren eines Menuetts

  • Abfassung von Rezensionen/Leserbriefen aus einer historischen Perspektive

 

Fachübergreifende Kooperationen

  • ----

Feedback / Leistungsbewertung

  • individuell angefertigte (Notentext-) Analysen unter Verwendung spezifischer Analysemethoden und deren Darstellungsmöglichkeiten
  • Erörterung fachspezifischer Fragestellungen
  • Referate zum musik- und kulturgeschichtlichen Kontext, z.B. Entwicklung des Klaviers

 

Unterrichtsgegenstände

  • Ggf. die Suitenform am Bsp. ausgewählten Klaviersuiten
  • Ausgewählte Sonaten in der SHF
  • Schumann: Die beiden Grenadiere
  • Wagner: Chor der Spinnerinnen / Liszt: Lied der Spinnerinnen
  • Th. v. Badarczewska: „Gebet einer Jungfrau“
  • „Die Gedanken sind frei“, „Freude, schöner Götterfunken“

 

Mögliche Aspekte

  • Kooperation mit der Stadtbibliothek: Recherche und Ausstellung zum Thema „Zensierte Kunst zwischen 1815 und heute“
  • Fächerübergreifendes Projekt (Geschichte): Politische Entwicklungen in Europa zwischen 1789 und 1815

 

 

 

 


GK Q1 2.Q.           Thema: Musik zwischen Expressionismus und Neuer Sachlichkeit                             25 Std.

 

  Bedeutungen von Musik

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ästhetische Konzeptionen von Musik
  • Sprachcharakter von Musik

 

Konkretisierte Kompetenzerwartungen

Inhaltliche und methodische Festlegungen

Individuelle Gestaltungsspielräume

      Rezeption

Die Schülerinnen und Schüler

  • beschreiben und vergleichen subjektive Höreindrücke bezogen auf Ausdruck und Bedeutung von Musik,
  • formulieren Deutungsansätze und Hypothesen bezogen auf ästhetische Konzeptionen und den Sprachcharakter von Musik,
  • analysieren musikalische Strukturen im Hinblick auf Deutungsansätze und Hypothesen,
  • interpretieren Analyseergebnisse vor dem Hintergrund ästhetischer Konzeptionen und des Sprachcharakters von Musik.

 

      Produktion

Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln Gestaltungskonzepte unter Berücksichtigung des Sprachcharakters von Musik,
  • bearbeiten musikalische Strukturen unter Berücksichtigung ästhetischer Konzeptionen,
  • vertonen Texte in einfacher Form,
  • erfinden musikalische Strukturen unter Berücksichtigung ästhetischer Konzeptionen und des Sprachcharakters von Musik,
  • realisieren und präsentieren eigene klangliche Gestaltungen sowie vokale und instrumentale Kompositionen und Improvisationen vor dem Hintergrund ästhetischer Konzeptionen.

 

      Reflexion

Die Schülerinnen und Schüler

  • erläutern Zusammenhänge zwischen ästhetischen Konzeptionen und musikalischen Strukturen,
  • erörtern musikalische Problemstellungen bezogen auf ästhetische Konzeptionen und den Sprachcharakter von Musik,
  • beurteilen kriteriengeleitet Gestaltungsergebnisse sowie musikalische Interpretationen hinsichtlich der Umsetzung ästhetischer Konzeptionen und des Sprachcharakters von Musik,
  • beurteilen kriteriengeleitet Deutungen von Musik hinsichtlich ästhetischer Konzeptionen.

 

Unterrichtsgegenstände

  • Arnold Schönberg: op. 19.2 und 19.6
  • Igor Strawinsky: Pulcinella-Suite, Ouvertüre
  • Alexander Mossolow: Die Eisengießerei op. 19
  • Ausgewählte serielle Kompositionen von Boulez
  • Ausgewählte aleatorische Kompositionen von Cage

 

Fachliche Inhalte

Reduktion und Konzentration

  • ästhetische Konzeptionen der 2. Wiener Schule
    • Formen der Dissonanzbehandlung (freie Atonalität, Zentralklang, …)
    • Zwölftontechnik
    • Bezüge zu ästhetischen Konzeptionen der bildenden Kunst
      • Der Weg des Blauen Reiters in die Abstraktion

 

Rückbesinnung und Traditionsbezug

  • historische Modelle in der Musik zu Beginn des 20. Jahrhunderts

 

Neue Sachlichkeit und Realismus

  • ästhetische Konzeption des Futurismus

 

Determinismus (serielle Musik)

 

Zufallsprinzip in der Musik

 

Ordnungssysteme musikalischer Parameter, Formaspekte und Notationsformen

Ordnungssysteme

  • rhythmisch-metrische Gestaltung
    • Synkopen, Taktwechsel, freie Akzentsetzung, („Auflösung rhythmisch-metrischer Grundstrukturen“)
    • polyrhythmische Strukturen, rhythmische Überlagerungen
    • melodische und harmonische Strukturen frei tonaler und atonaler Musik, z. B.
      • Technik des „Zentralklangs“ (Schönberg, op. 19/2 und 19/6, A. Honegger „Le Roi David“ 1921)
      • Verwendung chromatischer Tonfelder (z. B. Webern, Bagatellen op. 9)
      • Gestaltungsprinzipien der Dodekaphonie
      • Artikulationsformen und Spieltechniken
      • differenzierte dynamische Verläufe

 

Formaspekte

  • Formprinzipien der 2. Wiener Schule

 

Notationsformen

  • traditionelle Partitur

 

fachmethodische Arbeitsformen

  • Verfahren der musikalischen Analyse (Notentextanalyse, Höranalyse, …)
  • Gestaltungsaufgabe zum Expressionismus (z. B. Gestaltung einer frei tonalen „Bagatelle für Streichquartett“, Vertonung eines expressionistischen Textes, (Neu-) Bearbeitung eines Satzes aus einer barocken Triosonate, …)
  • Präsentation von Rechercheergebnissen

 

Feedback / Leistungsbewertung

  • individuell angefertigte (Notentext-) Analysen unter Verwendung spezifischer Analysemethoden und deren Darstellungsmöglichkeiten
  • Gestaltungsaufgabe: Bearbeitung eines kompositorischen Musters (schriftliche Übung)
  • Komponisten- bzw. Künstlerportraits (in Einzel- bzw. Partnerarbeit)
  • Portfolio zu verschiedenen musikalischen Erscheinungsformen zu Beginn des 20. Jahrhunderts

 

Unterrichtsgegenstände

Reduktion und Konzentration

  • Arnold Schönberg: Verklärte Nacht
  • Anton von Webern: Bagatellen für Streichquartett op. 9
  • Arnold Schönberg: Suite für Klavier op. 25
  • Arnold Schönberg: Pierrot Lunaire op. 21
  • Anton von Webern: Fünf Stücke für Orchester op. 10

ggf. im Vergleich dazu:

  • Gustav Mahler, Sinfonie Nr. 5, 1. Satz (“Trauermarsch“)

 

Rückbesinnung und Traditionsbezug

  • Domenico Gallo: Sonate I G-Dur (aus: 12 Triosonaten)
  • Anton Webern / Johann Sebatian Bach: Ricercare a 6 (aus: „Musikalisches Opfer“ BWV 1079) („Klangfarbenmelodie“)
  • Ottorino Respighi: Antiche danze ed arie per liuto („Alte Tänze und Weisen für Laute“; 1916/1923/1931) Transkription und Bearbeitung für Orchester
    • z. B. Suite Nr. 1 “Gagliarda Vincenzo Galilei”
    • Sergej Prokofjew: Sinfonie Nr. 1 (Symphonie Classique) op. 25

 

Neue Sachlichkeit und Realismus

  • Luigi Russolo – Serenata
  • Edgar Varese – Hyperprism (1923), Ionisation (1931)
  • Arthur Honegger – Pacific 231 (1924)
  • Charles Ives – Central Park in the Dark (1906)

 

 

 

 

GK Q1 4.Q.           Thema: Musik als Zeugnis gesellschaftspolitischen Engagements                             25 Std.

 

  Verwendungen von Musik

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Wahrnehmungssteuerung durch Musik
  • Funktionen von Musik in außermusikalischen Kontexten

 

Konkretisierte Kompetenzerwartungen

Inhaltliche und methodische Festlegungen

Individuelle Gestaltungsspielräume

      Rezeption

Die Schülerinnen und Schüler

  • beschreiben und vergleichen subjektive Höreindrücke bezogen auf Wirkungen und Funktionen von Musik,
  • formulieren Deutungsansätze und Hypothesen bezogen auf Wahrnehmungssteuerung und außermusikalische Kontexte,
  • analysieren musikalische Strukturen im Hinblick auf Wahrnehmungssteuerung und außermusikalische Kontexte,
  • interpretieren Analyseergebnisse im Hinblick auf Wahrnehmungssteuerung und außermusikalische Kontexte.

 

      Produktion

Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln Gestaltungskonzepte im Hinblick auf Wahrnehmungssteuerung in einem funktionalen Kontext,
  • bearbeiten vokale und instrumentale Kompositionen im Hinblick auf Wahrnehmungssteuerung und außermusikalische Kontexte,
  • erfinden einfache musikalische Strukturen bezogen auf einen funktionalen Kontext,
  • realisieren und präsentieren klangliche Gestaltungen bezogen auf einen funktionalen Kontext.

 

      Reflexion

Die Schülerinnen und Schüler

  • erläutern Zusammenhänge zwischen Wirkungen und musikalischen Strukturen im funktionalen Kontext,
  • erläutern Gestaltungsergebnisse hinsichtlich ihrer funktionalen Wirksamkeit,
  • erörtern Problemstellungen zu Funktionen von Musik,
  • beurteilen kriteriengeleitet Ergebnisse gestalterischer Prozesse bezogen auf Wahrnehmungssteuerung und außermusikalische Kontexte.

 

Unterrichtsgegenstände

  • Kurt Weill: Ballade von der Seeräuberjenny
  • Jimi Hendrix: Star Spangled Banner
  • Public Enemy: Fight the Power
  • F. Schubert: Winterreise / ausgewählte Lieder

 

Fachliche Inhalte

Rezeptionsweisen von Musik

  • Formen der Distanzierung durch Musik
  • Nationalhymnen als Ausdruck von Gemeinschaft und Identität 
  • Identifikation durch Authentizität im Rap
  • Klavierlied

 

Verfahrensweisen

  • Stilzitate und deren Verfremdung bei Kurt Weill
  • Verfremdung und Dekonstruktion durch Montage, Klangcollage, Sampling/Mixing
  • instrumentale Klangerzeugung und –veränderung
  • Verhältnis von Sprachrhythmus und rhythmisierter Sprache im Rap
  • Wort-Ton Verhältnis

 

außermusikalische Kontexte

  • Musiktheater als Widerspiegelung gesellschaftlicher Wirklichkeit
  • Das Woodstock-Festival und die Protestbewegungen der 60er Jahre
  • Hip Hop als kulturelle und politische Bewegung
  • Restauration

 

Ordnungssysteme musikalischer Parameter, Formaspekte und Notationsformen

Ordnungssysteme

  • Melodie- und Rhythmusmuster
  • Polyrhythmik
  • harmonische Konventionen
  • metrische und ametrische Zeitgestaltung

 

Formaspekte

  • Periodisch-symmetrische Formmodelle

 

Notationsformen

  • traditionelle Notenschrift
  • grafische Notation
  • Tonspurendiagramme

 

fachmethodische Arbeitsformen

  • Analyse der Bezüge zwischen Text und Musik, zwischen Vorlage und Bearbeitung (vergleichende Hör- und Notentextanalyse)
  • Lektüre von Selbstzeugnissen, z.B. Schriften, Interviews
  • Praktische Erprobung von Montage- und Mixingverfahren
  • Schritte der Klavierliedanalyse

 

Fachübergreifende Kooperationen

  • ---

 

Feedback / Leistungsbewertung

  • individuell angefertigte Hör- und Notentextanalysen unter Verwendung spezifischer Analysemethoden und deren Darstellungsmöglichkeiten
  • Gestaltungsaufgabe: Erstellung eines Rap-Refrains im off- und on-beat flow
  • Erörterung fachspezifischer Fragestellungen
  • Referate zum zeitgeschichtlichen und politischen Kontext der Musik

 

 

Unterrichtsgegenstände

  • Schlager der 30er: Ich bin die fesche Lola, Ein Freund, ein guter Freund…
  • Wagner: Sentaballade aus „Der fliegende Holländer“
  • Beatles: Revolution (Fassungen 1966/68), Revolution 9
  • Stockhausen: Hymnen
  • Barry McGuire: Eve of Destruction
  • Doors: This is the End
  • Samy Deluxe: Wer wird Millionär
  • Pink: Dear Mr. President / Wise Guys: Hallo Berlin

 

Weitere Aspekte

Fächerübergreifende Kooperationen

  • mit dem Fach Deutsch: Brecht und das epische Theater / Theaterkonzeptionen der Moderne
  • mit dem Fach Englisch: Dekodierung von Raptexten
  • mit dem Fach Geschichte: Bürgerrechts-, Anti-Kriegs- und „Black Power“-Bewegung in den USA

 

 

 

 


Qualifikationsphase (Q2) – GRUNDKURS

Unterrichtsvorhaben I:

 

Thema: Musikalisch-künstlerische Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen

 

Kompetenzen:

  • interpretieren Analyseergebnisse vor dem Hintergrund (ästhetischer Konzeptionen und) des Sprachcharakters von Musik,
  • vertonen Texte in einfacher Form,
  • beurteilen kriteriengeleitet Gestaltungsergebnisse sowie musikalische Interpretationen hinsichtlich (der Umsetzung ästhetischer Konzeptionen und) des Sprachcharakters von Musik.

 

Inhaltsfelder: IF 1 (Bedeutungen von Musik)

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Sprachcharakter von Musik

 

Zeitbedarf: 25 Std.

 

Unterrichtsvorhaben II:

 

Thema: Kompositionsprojekt mit dem Ensemble „de ereprijs“ – Schülerinnen und Schüler komponieren für ein professiononelles Ensemble

 

 

Zeitbedarf: 25 Std.

Unterrichtsvorhaben III:

 

Thema: Abiturvorbereitung

 

Kompetenzen:

  • alle Kompetenzerwartungen des Kernlehrplans

 

Inhaltsfelder: IF 1, 2 und 3

 

Inhaltliche Schwerpunkte:

alle inhaltlichen Schwerpunkte des Kernlehrplans

 

Zeitbedarf: 25 Std.

 

 

Summe Qualifikationsphase (Q2) – GRUNDKURS: 75 Stunden


GK Q2 1.Q.           Thema: Musikalisch-künstlerische Auseinandersetzung mit existentiellen Fragen                             25 Std.

 

 

 

  Bedeutungen von Musik

Inhaltliche Schwerpunkte:

  • Ästhetische Konzeptionen von Musik
  • Sprachcharakter von Musik

 

 

 

Konkretisierte Kompetenzerwartungen

Inhaltliche und methodische Festlegungen

Individuelle Gestaltungsspielräume

 

      Rezeption

Die Schülerinnen und Schüler

  • beschreiben und vergleichen subjektive Höreindrücke bezogen auf Ausdruck und Bedeutung von Musik,
  • formulieren Deutungsansätze und Hypothesen bezogen auf ästhetische Konzeptionen und den Sprachcharakter von Musik,
  • analysieren musikalische Strukturen im Hinblick auf Deutungsansätze und Hypothesen,
  • interpretieren Analyseergebnisse vor dem Hintergrund ästhetischer Konzeptionen und des Sprachcharakters von Musik.

 

      Produktion

Die Schülerinnen und Schüler

  • entwickeln Gestaltungskonzepte unter Berücksichtigung des Sprachcharakters von Musik,
  • bearbeiten musikalische Strukturen unter Berücksichtigung ästhetischer Konzeptionen,
  • vertonen Texte in einfacher Form,
  • erfinden musikalische Strukturen unter Berücksichtigung ästhetischer Konzeptionen und des Sprachcharakters von Musik,
  • realisieren und präsentieren eigene klangliche Gestaltungen sowie vokale und instrumentale Kompositionen und Improvisationen vor dem Hintergrund ästhetischer Konzeptionen.

 

      Reflexion

Die Schülerinnen und Schüler

  • erläutern Zusammenhänge zwischen ästhetischen Konzeptionen und musikalischen Strukturen,
  • erörtern musikalische Problemstellungen bezogen auf ästhetische Konzeptionen und den Sprachcharakter von Musik,
  • beurteilen kriteriengeleitet Gestaltungsergebnisse sowie musikalische Interpretationen hinsichtlich der Umsetzung ästhetischer Konzeptionen und des Sprachcharakters von Musik,
  • beurteilen kriteriengeleitet Deutungen von Musik hinsichtlich ästhetischer Konzeptionen.

 

Unterrichtsgegenstände

  • J.S.Bach: „Crucifixus“ aus der Messe h-Moll
  • Karlheinz Stockhausen: Gesang der Jünglinge

 

Fachliche Inhalte

Musikalische Zeichensprache

  • Musikalisch-rhetorische Figuren, z.B. Passus duriusculus, Seufzermotiv
  • Vertonung liturgischer Texte in der Kirchenmusik
  • Dissonanzbehandlung

 

Kompositionsprinzipien als Ausdrucksmittel

  • Formtypen
    • Passacaglia
    • Collage
    • Formen der Polyphonie
    • Raumklang und Raumbezug
    • Elektronische Klangerzeugung und –getaltung
    • Prinzipien serieller Komposition: Reihenstruktur der Parameterordnung

 

Wort-Ton-Verhältnis

  • Sprache als Klang- und Bedeutungsträger
  • Prosa- und Korrespondenzmelodik
  • Ausdrucksgestik in der Sprachmelodie

 

Ordnungssysteme musikalischer Parameter, Formaspekte und Notationsformen

Ordnungssysteme

  • rhythmisch-metrische und ametrische Strukturen
  • melodische Muster
  • Konsonanz/Dissonanz
  • vokale und instrumentale Klangfarbe, Sinusschwingung, Obertonspektrum

 

Formaspekte

  • Ostinato und Soggetto
  • Polyphone Satzstruktur
  • Formaspekte elektronischer Musik (z. B. Montagetechnik, Raumklang)

 

Notationsformen

  • traditionelle Partitur, Klavierauszug
  • Notation elektronischer Musik

 

fachmethodische Arbeitsformen

  • Verfahren der musikalischen Analyse (Notentextanalyse, Höranalyse, …)
  • Interpretationsvergleich
  • Gestaltung von Textvertonungen
  • Gestaltungsaufgabe unter Verwendung digitaler Medien

 

Fachübergreifende Kooperationen

  • Mit dem Fach Religion: Kulturgeschichtlicher Kontext biblischer und liturgischer Texte

 

Feedback / Leistungsbewertung

  • individuell angefertigte (Notentext-) Analysen unter Verwendung spezifischer Analysemethoden und deren Darstellungsmöglichkeiten
  • Ausformulierung einer vergleichenden Interpretation
  • Gestaltungsaufgabe: Textvertonung durch klangliche Manipulation
  • Referate zum musikästhetischen und kulturgeschichtlichen Kontext

 

Unterrichtsgegenstände

  • Giovanni Gabrieli (mehrchörige Motette)
  • Bach, Kantate 12 „Weinen, klagen, sorgen, zagen“ , Eröffnungschor
  • Bach, h-Moll-Messe: Credo/Symbolum Nicenum (Auszüge)
  • Bach: „Lass ihn kreuzigen“ aus der Matthäuspassion
  • Crucifixus-Vertonungen in Messen von Mozart (Missa brevis KV 220), Beethoven (Messe op. 86)
  • Schubert: Der Tod und das Mädchen
  • Reger: O Tod, wie bitter bist du
  • Ligeti: Lux aeterna
  • Strawinski: Psalmensinfonie, 3.Satz

 

Weitere Aspekte

  • Unterrichtsprojekt/Ausstellung: Der Himmel auf Erden? Musik

als Ausdruck von Lebensfreude und Jenseitshoffnung

 

 

 

         

 

 

 

 

- Beurteilungskriterien

 

Die Beurteilungskriterien für die Sekundarstufe II orientieren sich in Grund- und Leistungskursen an  den Vorgaben für das Zentralabitur.
 
 
Sonstige Mitarbeit
 
Hierfür können verschiedene schriftliche und mündliche Formen der Leistungsüberprüfung zum Tragen kommen, z.B. Beiträge zum Unterrichtsgespräch, Hausaufgaben, Referate, schriftliche Übungen, musikpraktische Übungen. Der Bewertungsbereich „Sonstige Mitarbeit“ erfasst die Qualität und Kontinuität der mündlichen und schriftlichen Beiträge, die die Schülerinnen und Schüler im Unterricht erbringen. Mündliche Leistungen werden in einem fortdauernden Prozess festgestellt. Für die Notenfindung ist es dabei von Bedeutung, ob sich die Beiträge vorwiegend im reproduktiven und re-organisatorischen oder in transfer- und problembezogenen Anforderungsbereichen bewegen. Für eine Zensur im Bereich „Gut“ oder „Sehr gut“ reicht es demnach nicht aus, wenn die Beiträge vorwiegend reproduktiv sind. Zudem muss beständige Beteiligung sowie eine angemessene sprachliche Darstellung unter korrekter Verwendung der Fachterminologie vorliegen.
 
 
Klausuren
 
Nach  dem Muster der Klausuren im Zentralabitur entspricht Aufgabe 1 vor allem den Anforderungsbereich I (Wiedergabe und Reorganisation), Aufgabe 2 dem Anforderungsbereich II (Erläuterung und Übertragung) und Aufgabe 3 dem Anforderungsbereich III (Urteil und Begründung). Die Bewertung der Klausuren erfolgt dabei nach einem für die Schüler transparenten, bepunkteten Kriterienkatalog. Wenigstens eine Klausur während der Qualifikationsphase sollte eine Gestaltungsaufgabe zum Thema haben. In Anlehnung an die Vorgaben des Zentralabiturs werden bei einer Klausur insgesamt 100 Punkte vergeben, davon entfallen auf die Aufgaben 1-3 anteilmäßig ähnliche Punktzahlen, zusammen immer 80 Punkte. 20 Punkte entfallen auf die Darstellungsleistung (Strukturierung, Fachsprache, korrekte Nachweise, Verknüpfung von Beschreibung und Wertung, sprachliche Richtigkeit). Die Benotung erfolgt in Anlehnung an die Grundsätze für die Bewertung beim Zentralabitur.